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15/01/2018

Recontre avec l'Allemagne d'aujourd'hui : Journée franco-allemande

RENCONTRE AVEC L'ALLEMAGNE D'AUJOURDHUI
Dans le cadre de la Journée franco-allemande


La Journée franco-allemande commémore la signature du traité d'amitié franco-allemand, dit traité de l'Élysée, signé entre la République fédérale d'Allemagne et la République française au palais de l’Élysée le 22 janvier 1963 par le chancelier allemand Konrad Adenauer et le président français Charles de Gaulle.

 

good bye berlin.jpgGood bye Berlin

Tschick / de Fatih Akin / Allemagne / 2016 / vostf / 1h33 / avec Anand Batbileg, Tristan Göbel, Nicole Mercedes Müller

 

Alors que sa mère est en cure de désintoxication et son père en voyage d'affaires avec son assistante, le jeune Maik s'ennuie, seul dans sa villa, sans réussir à profiter de l'été. L'un de ses camarades de classe, Tschick, un jeune immigré russe et adolescent rebelle, l'entraîne alors dans une virée en dehors de la ville, aux commandes d'une voiture volée. Ainsi commence pour les deux garçons une aventure hors du commun dont ils se souviendront longtemps, pendant cet été que l'un comme l'autre ne sont pas près d'oublier.
 

Publié en Allemagne en 2010 dans une collection pour adultes, Tschick, intitulé en français Goodbye Berlin, s'est rapidement hissé en tête des ventes. Surprise : ce sont les ados qui ont adopté Tschick et Maik au point que ce livre a reçu en 2011 le prix du meilleur roman pour la jeunesse. Ce road-movie allemand est un conte contemporain, pas un drame social. Ces deux affreux sont insupportablement sympathiques. Au volant de leur carrosse pourri, le monde, ou plutôt le no-man's-land qu'ils traversent, leur appartient.

En partenariat avec le Cinéma Le Méliès

____________________________________________________________________________________________

lundi 22 janvier |
19h30 | apéritif offert par l'IHM
20h30 | film

mardi 23 janvier |
14h00 | film (séance scolaire)

Cinéma Le Méliès | Pau

Le film est présenté par Jean-Marc Terrasse


Venez partager le verre de l'amitié avec nous !

21/11/2016

Film: "Tschick" von Fatih Akin

fatih-akin.jpgTschick

von Fatih Akin
Deutschland / 2016

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen. [...]

Weiterlesen | berliner zeitung

 


 

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24711996 ©2016

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24711996 ©2016

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24711996 ©2016