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01/06/2014

Barbara, Göttingen

Die Geschichte einer französisch-deutschen Annäherung

Von Ralf Bei der Kellen und Susanne von Schenck

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Barbara, Chanson-Sängerin und Komponistin, im Jahr 1969
(dpa / picture alliance / AFP)

 

Ein Konzert in Göttingen 1964. Die Chansonsängerin Barbara überwindet die Barriere zwischen den einst verfeindeten Nationen. Ihr Lied "Göttingen" wurde zu einer Hymne der Versöhnung.


"Bien sûr, ce n'est pas la Seine,
Ce nʼest pas le bois de Vincennes,
Mais cʼest bien joli tout de même,
A Göttingen, à Göttingen.

Pas de quais et pas de rengaines
Qui se lamentent et qui se traînent,
Mais l'amour y fleurit quand même,
A Göttingen, à Göttingen."

Französin: "Ich wusste gerade mal, dass Göttingen eine kleine Stadt in Deutschland war. Barbaras Geschichte mit der Stadt kannte ich nicht, erst nachdem sie sie erzählt hat. Nein, Göttingen kannte ich nicht, aber man möchte es gern kennenlernen."

Reinhard Mey: "Alle Deutschen, die das gehört haben, werden es auch mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen haben: Man hat uns trotzdem noch lieb, obwohl wir Deutsche sind, und – das kann man manchmal verdammt gut gebrauchen, dieses Gefühl."

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