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10/01/2017

Rencontres avec l'Allemagne d'aujourd'hui : Film Stefan Zweig. Adieu l'Europe

Dans le cadre des Journées franco-allemandes (signature du Traité de l'Elysée par Charles de Gaulle et Konrad Adenauer le 22 janvier 1963), l'Institut Heinrich Mann du Traité vous propose :

527175.jpgSTEFAN ZWEIG. ADIEU L'EUROPE
de Maria Schrader


Vor der Morgenröte |Allemagne - Autriche | 2015 | 1h45 | avec Josef Hader, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz

En 1936, Stefan Zweig quitte l'Europe pour l'Amérique du Sud. D'abord accueilli à Rio de Janeiro, l'auteur de «Vingt-quatre heures de la vie d'une femme» est célébré par la bonne société brésilienne. Mais le romancier, interrogé sur ses positions et son engagement, refuse de se laisser aller aux simplifications. Par ailleurs, fasciné par le Brésil, l'écrivain entreprend l'écriture d'une nouvelle oeuvre. Accompagné par sa nouvelle épouse, Lotte, il explore différentes régions du pays.

 

23/1/2017
19h | Pot de l'amitié | offert par l'IHM
20h15 | Film | présenté par Jean-Marc Terrasse

au Cinéma Le Méliès | Pau

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En partenariat avec le Cinéma Le Méliès Pau et l'Institut Goethe Paris

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Programme IHM | Programme IHM 1-2017.pdf

21/11/2016

Film: "Tschick" von Fatih Akin

fatih-akin.jpgTschick

von Fatih Akin
Deutschland / 2016

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen. [...]

Weiterlesen | berliner zeitung

 


 

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24711996 ©2016

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24711996 ©2016

Fatih Akin ist schmaler geworden seit unserem Interview vor zwölf Jahren, als sein Film „Gegen die Wand“ in die Kinos kam. Er ist heute auch etwas leiser. Es ist viel passiert seit damals. Nach dem riesigen Erfolg jener Tage musste er erste Niederlagen einstecken. Zuletzt ist sein ambitionierter Film „The Cut“ gefloppt. Als man ihm vor einem Jahr antrug, Wolfgang Herrndorfs wunderbaren Roman „Tschick“ zu verfilmen, musste er nicht lange überlegen.

Herr Akin, alle lieben „Tschick“. Und jeder, der den Roman kennt, hat seine eigenen Bilder im Kopf. Musste der Film wirklich sein?

Ja natürlich. Ich finde, jede gute Geschichte hat das Recht, verfilmt zu werden. Filme sind früher nur durch Bücher entstanden. „Moby Dick“ wurde verfilmt, die Bibel. Wenn ein Film dazu beiträgt, dass ein Buch noch mehr gelesen wird, warum denn nicht.

Der Roman wurde zwei Millionen Mal verkauft, in 24 Sprachen übersetzt, am Theater wird „Tschick“ zurzeit öfter gespielt als „Faust“. Konnten Sie sich bei der Arbeit überhaupt von dem Erfolgsdruck frei machen?

Ziemlich frei. Man muss das wie Tschick machen, wie die Figur. Mit einem gewissen Leichtsinn. Einfach losfahren. Wenn man da zu zögerlich ist und sich fragt, wie kann ich es allen recht machen, dann geht das nicht. Ich glaube ja nicht, dass es eine Version von „Tschick“ gibt, es gibt zwei Millionen Versionen. Weil jeder Leser das Buch anders empfindet.

Was war Ihr Tschick-Moment?

Ich war auch mal sehr unglücklich in ein Mädchen in meiner Klasse verliebt, das mich nicht mit dem Arsch angeguckt hat. Das ging länger als bei „Tschick“, jahrelang. Das hat mir ganz schön das Herz gebrochen. Irgendwann hat sich das Leben gedreht. Dann wollte sie was von mir, aber ich nichts mehr von ihr. Der Herrndorf hat das auf eine charmante Weise beschrieben. Das und die Freundschaft der Jungs. Freundschaft ist ähnlich wie ’ne Beziehung. Man bumst nicht, aber man muss dran arbeiten. Und Isa. Ich finde Isa ist ein toller Charakter, da wollte ich gern ein Bild zu malen.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24711996 ©2016

Film: "Die Geträumten" - "The Dreamed Ones"

ci.aspx?fn=2016%2f03%2f16%2f1458132225758&w=0&h=0&b=1&ts=1458132344173

Die Geträumten 

von Ruth Beckermann
2016 / Österreich

 

Urszene einer Begegnung

 
Leichten Schrittes zwischen Gegenständen großer Schwere bewegt sich Ruth Beckermanns "Die Geträumten", ein wunderbarer Film über Ingeborg Bachmann und Paul Celan.

Ein Gesicht und eine Stimme, die nicht zusammen gehören, eine junge Frau die ins Off blickt, aus dem die Stimme eines jungen Mannes ein Gedicht vorliest. "Du sollst zu Ruth, zu Mirjam und Noemi sagen / Seht, ich schlaf bei ihr! / Du sollst die Fremde neben Dir am schönsten schmücken. / Du sollst sie schmücken mit dem Schmerz um Ruth, um Mirjam und Noemi." Die Kamera wird währenddessen nicht vom Gesicht der jungen Frau weichen, der Sprecher nie zu sehen sein. Erst mit der brieflichen Antwort wechselt der Blick, ist dann ganz bei ihm. Zwei Figuren, aufeinander bezogen, in einer Form, die sie einander nahebringt, und zugleich wechselseitig ausschließt. [...]
Weiterlesen bei perlentaucher.de.
 
 
 

 

Le dialogue infini des poètes amoureux

C'est une expérience singulière que propose la documentariste autrichienne aguerrie Ruth Beckermann dans The Dreamed Ones, un titre dévoilé dans la section Forum du Festival de Berlin le mois dernier qui vient de triompher au Festival Diagonale du cinéma autrichien de Graz (8-13 mars) en tant que meilleur film de fiction (lire l'article) et s'apprête à rallier la compétition internationale du festival parisien du documentaire Cinéma du réel. En effet, ce titre échappe aux définitions classiques sans ostentation ni leurre : il fait son chemin tranquillement, dans la durée, et en donnant corps à cette durée, celle de la relation passionnée entre le poète Paul Celan et la poétesse Ingeborg Bachmann, nourrie pendant plus de vingt ans par une correspondance à coeur ouvert, il construit un pont entre le spectateur et ces voix littéraires saisies dans leur vérité, puisant leur force dans leur vulnérabilité. [...]
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