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14/10/2017

ON THIS DAY 1810… THE FIRST OKTOBERFEST

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In 1810, with Europe enjoying a momentary respite in the Revolutionary Napoleonic Wars that had raged across the continent for over a decade, King Maximilian Joseph of Bavaria invited his subjects to celebrate the marriage of his son, Ludwig, to Therese of Saxe-Hildburghausen.

The festivities took place in the fields outside the city gates, which quickly became known as the Theresienwiese (‘Therese’s Meadow’) in honour of the new Crown Princess. Today the Oktoberfest takes place in the same area (though no longer fields) and the name is usually shortened to just the Wiesn.

Many of the traditions of that first Oktoberfest remain, at least in essence, but as is the way with all things the fair has changed and evolved over time as it grew into an ever-larger public festival.

The first celebrations included horse racing that was watched by 40,000 people from the gentle slopes of the Theresienhohe that overlooked the meadow. The horse races continued until 1960.

The inaugural event was such a success that it was repeated in 1811 (with an added show to celebrate Bavarian agriculture) and 1812 but was cancelled in 1813 when Bavaria turned against Napoleon and war menaced its borders.

It was only in 1819 that the decision was taken to hold the fair annually and so it has continued with the odd break caused by cholera epidemics in 1854 and 1873 as well as war with Austria in 1866 and France in 1870-71, both World Wars and the years of hyper-inflation from 1923-24. [...]

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02/10/2017

Robert Menasse: „Die Hauptstadt“

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Der Schriftsteller Robert Menasse über seinen Roman „Die Hauptstadt“, die geschichtspolitischen Fundamente der EU und die Selbstverliebtheit der Berliner Europapolitik.

Herr Menasse, sprechen wir über europäische Lernorte. Sie beschreiben Brüssel als einen interkulturellen Ort, an dem Europas Vielfalt aufeinandertrifft. Wie haben Sie während ihrer Recherchen in Brüssel diese europäische Vielfalt erlebt?
Brüssel ist wie ein Labor. Schon als belgische Hauptstadt trägt sie im Kleinen alles in sich, was die EU im Großen ist: Mehrsprachigkeit, große kulturelle Diversität, ein groteskes politisches System mit 19 Stadtteil-Bürgermeistern, die zu einer Einigung kommen müssen, das ist eine Miniaturausgabe Europas. Und schließlich ist Brüssel die Hauptstadt einer Nation ohne Nationsidee. Der ideale Ort für die Hauptstadt der europäischen Idee, die Nation und den Nationalismus zu überwinden. Im Zusammentreffen von Menschen verschiedener Nationen an einem gemeinsamen Projekt, Europa, entsteht eine spannende Dialektik: Jeder spielt mit den Klischees seiner Herkunft. Aber das alles mit einer gewissen ironischen Distanz zur Idee der nationalen Identität. Insofern ist Brüssel ein wunderbarer interkultureller Lernort. 

„Brüssel will“ ist für viele außerhalb der Stadt zum Sinnbild für Regelungswut geworden. Wie haben Sie diese Verwaltung kennengelernt, bei der verschiedene europäische Denkschulen zusammenprallen – von Kants moralischem Rigorismus über britischen Pragmatismus bis zu Rousseaus Gestaltungswillen? 
Über alle Kultur- und Mentalitätsunterschiede hinweg gibt es dennoch Gemeinsamkeiten. Das zeigt sich immer dann, wenn es um Grundsätzliches geht. Der Anspruch der europäischen Idee ist die Überwindung des Nationalismus und des Nationalstaats. Es geht nicht um Einebnung und Vereinheitlichung, um einen Zentralstaat mit der Hauptstadt Brüssel. Diese Vereinheitlichungsphantasie war immer der Anspruch des Nationalstaats und daran ist er gescheitert: ein Tiroler ist kein Wiener, ein Süditaliener kein Mailänder, ein Bayer wird nie Preuße sein. [...]

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01/10/2017

Barbara Thalheim feiert ihren 70. Geburtstag auf der Bühne

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Porträt Barbara Thalheim feiert ihren 70. Geburtstag auf der Bühne. Sie spricht über 47 Jahre als Sängerin, ihre Vergangenheit in der
DDR und ihre tiefe Zuneigung zu Frankreich
 
In voll jährig, dem dreistündigen Geburtstagsprogramm, überlässt sie den „Lebensmitteln“ immer wieder die Bühne: Kabarettist Martin Buchholz, der davon erzählt, wie er sich auf einem Kreuzfahrtschiff Feinde gemacht hat. Geiger Mark Chaet, den Thalheim betreute, als er gerade aus der Ukraine in die DDR gekommen war. Dazwischen singt sie, die darauf besteht, keine Sängerin, sondern eine rhythmische Ruferin zu sein. Begleitet von ihrem Trio, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Am Ende des Abends holt sie die Chanson-Sängerin und Akkordeonistin Michèle Bernard aus Lyon auf die Bühne. Die Liebe zu Frankreich, die erst Hass war, zieht sich wie ein roter Faden durch Thalheims Leben.
 
Weiterlesen | Der Freitag