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28/01/2018

Unknown Europe: call for French participants

Europa Zentrum

 

 

 

 

 

English below

Liebe Europäer/-innen und die es werden wollen,

das Deutsch-Französische Jugendwerk ermöglicht uns die Durchführung dreier internationaler Seminare in Stuttgart, Chişinău und Strasbourg zu dem Oberthema:
„Unknown Europe – let us shape it together. European solutions to European problems.”
In jedem Seminar werden andere Schwerpunkte gesetzt.
Tagungssprache ist Englisch.

Die Seminare richten sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren aus Deutschland, Frankreich, der Republik Moldau und dem Kosovo.
7 Plätze sind pro Land vorgesehen, eine Teilnahme sollte an allen drei Seminaren möglich sein. Vom 12. -16. September findet das zweite Treffen in Chişinău statt, das letzte voraussichtlich vom 14. -18. November in Straßburg. Weitere Informationen beiliegend.
Bei Interesse bitte bei Ina Rubbert melden: ina.rubbert@europa-zentrum.de

 

Dear European and those who wish to become such some day,

L'Office de Jeunesse Franco-Allemand enables us to rule three seminars in Stuttgart, Chisinau and Strasbourg concerning the main topic:
"Unknown Europe - let us shape it together. European solutions to European problems."
In each of the seminars we have different subjects to discuss and work on: especially on establishing and keep going democratic systems in east and west Europe.
Working language is English.

Participants should be between 18 and 25 years old coming from France and Germany. The other participants are coming from Kosovo and Moldova.
Participation should be possible in all the three seminars: April, 11. - 15. in Stuttgart/Germany, September, 12. -16. in Chisinau / Moldova, November, 14. -18. in Strasbourg.
For program and further information see attached files!

 

23/01/2018

Rede im Bundestag zu 55 Jahre Elysée-Vertrag

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Anlässlich des 55. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags kamen der Bundestag zu einer Sondersitzung zusammen, bei der auch eine Delegation französischer Abgeordneter zu Gast war. Anschließend fuhren einige Bundestagsabgeordnete nach Paris, um der dortigen Sondersitzung beizuwohnen. In der nachfolgenden Rede weist die Rednerin Franziska Brantner unter anderem auf die enorme Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft für Europa hin.

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Sehr geehrter Herr Präsident! Cher Monsieur le Président de l’Assemblée! Sehr geehrte Damen und Herren! Chers amis! Freiheit, Frieden und Wohlstand in Europa bauen auf der Fähigkeit und dem Willen auf, deutsche und französische Interessen in Einklang zu bringen. Diese Fähigkeit und dieser Wille sind aber nicht gottgegeben; wir müssen und wir wollen sie wiederbeleben und stärken.

Ich bin in einer Grenzstadt aufgewachsen, direkt am Rhein, in Neuenburg am Rhein. In der Nachbarstadt Müllheim befand sich in meiner Kindheit eine französische Kaserne. Heute ist dort die Deutsch-Französische Brigade stationiert. Ich hatte das große Glück, in Freiburg auf das deutsch-französische Gymnasium gehen zu können, eine Schule, die aufgrund des ersten Élysée-Vertrages geschaffen wurde. Diese Schule war und ist getragen von dem Willen zur Einheit in der Vielfalt. Sie ist getragen von der Überzeugung, dass es zusammen immer besser ist – trotz aller Schwierigkeiten – und dass Trennung in dieser Partnerschaft keine Option ist und auch nicht sein darf. Und sie ist getragen von der Überzeugung, dass diese Partnerschaft nur klappt, wenn man sich gegenseitig respektiert, zu Kompromissen bereit ist und solidarisch ist, dass sie nur klappt, wenn keiner Lehrmeister und keiner Schüler ist, sondern alle voneinander lernen.

Ich danke meinen ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern für alles, was sie uns mit auf den Weg gegeben haben. Ich zehre und nähre mich heute noch davon.

Ich fordere von der nächsten Regierung ein, endlich mit dieser Haltung, mit diesem Willen an die Reform Europas und der Euro-Zone heranzugehen, dass wir endlich dieses „Investieren oder Reformieren“ überwinden, es hinter uns lassen und zu einem klugen „und“ kommen können. Das ist das, was Deutschland und Frankreich schaffen können.

Ich wünsche mir ferner, dass wir dieses unsägliche Schreckgespenst der Transferunion endlich in die Mottenkiste packen und uns die Vorschlage, die auf dem Tisch liegen, anschauen, und zwar in aller Ernsthaftigkeit und Konstruktivität.

Ich fordere von uns allen ein, dass unsere Richtschnur nicht die nächste Wahl und erst recht nicht die nächste Umfrage ist, sondern der Zusammenhalt Europas.

Frau Wagenknecht, Sie haben vorhin davon gesprochen, dass Europa nur die Kapitalinteressen durchsetzen würde. Wer bietet denn Google, Apple und anderen Konzernen die Stirn, wenn es um Steuern geht? Es ist doch wohl die Europäische Kommission, die gerade diesen Kampf führt!

Frau Wagenknecht, Sie haben hier gefordert, Deutschland und Frankreich sollten eine gemeinsame Unternehmensteuer einführen. Dann stimmen Sie der Resolution zu! Das wird darin nämlich gefordert.

Sie reden davon, dass es um Mindestlöhne und um die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geht. Dann stimmen Sie der Resolution zu! Denn da steht eindeutig drin, dass Deutschland und Frankreich die sozialen Rechte in Europa stärken wollen. Stimmen Sie zu, und geben Sie sich einen Ruck! Die Resolution ist da wunderbar.

Ich wünsche mir, dass wir genau so viel Mut wie die Generationen vor uns beweisen. Die hatten es doch viel schwerer als wir. Die mussten noch mit Feinden – mit Erbfeinden, Herr Post; Sie haben es gesagt – reden. Wir müssen nur mit Freundinnen und Freunden Europa voranbringen. Das ist im Vergleich dazu doch eigentlich ein Klacks.

Lassen Sie uns das gemeinsam angehen! Falls wir noch ein bisschen länger auf eine Regierung warten müssen: Wir können ja schon einmal mit der Arbeit anfangen. Wir alle sind gewählt und arbeitsfähig. In diesem Sinne: Merci beaucoup! Amitié toujours! Vive l’Europe! Es lebe Europa!

Franziska Brantner
MdB - Bündnis 90/Die Grünen

Das Video der Rede können Sie sich hier ansehen.

 

15/01/2018

Recontre avec l'Allemagne d'aujourd'hui : Journée franco-allemande

RENCONTRE AVEC L'ALLEMAGNE D'AUJOURDHUI
Dans le cadre de la Journée franco-allemande


La Journée franco-allemande commémore la signature du traité d'amitié franco-allemand, dit traité de l'Élysée, signé entre la République fédérale d'Allemagne et la République française au palais de l’Élysée le 22 janvier 1963 par le chancelier allemand Konrad Adenauer et le président français Charles de Gaulle.

 

good bye berlin.jpgGood bye Berlin

Tschick / de Fatih Akin / Allemagne / 2016 / vostf / 1h33 / avec Anand Batbileg, Tristan Göbel, Nicole Mercedes Müller

 

Alors que sa mère est en cure de désintoxication et son père en voyage d'affaires avec son assistante, le jeune Maik s'ennuie, seul dans sa villa, sans réussir à profiter de l'été. L'un de ses camarades de classe, Tschick, un jeune immigré russe et adolescent rebelle, l'entraîne alors dans une virée en dehors de la ville, aux commandes d'une voiture volée. Ainsi commence pour les deux garçons une aventure hors du commun dont ils se souviendront longtemps, pendant cet été que l'un comme l'autre ne sont pas près d'oublier.
 

Publié en Allemagne en 2010 dans une collection pour adultes, Tschick, intitulé en français Goodbye Berlin, s'est rapidement hissé en tête des ventes. Surprise : ce sont les ados qui ont adopté Tschick et Maik au point que ce livre a reçu en 2011 le prix du meilleur roman pour la jeunesse. Ce road-movie allemand est un conte contemporain, pas un drame social. Ces deux affreux sont insupportablement sympathiques. Au volant de leur carrosse pourri, le monde, ou plutôt le no-man's-land qu'ils traversent, leur appartient.

En partenariat avec le Cinéma Le Méliès

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lundi 22 janvier |
19h30 | apéritif offert par l'IHM
20h30 | film

mardi 23 janvier |
14h00 | film (séance scolaire)

Cinéma Le Méliès | Pau

Le film est présenté par Jean-Marc Terrasse


Venez partager le verre de l'amitié avec nous !