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20/05/2014

Wie das Land der Mörder zu einem Land der Freiheit wurde

Ulrich Herbert deutet die "Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert"

von Thomas Schmid

geschichte.jpgNichts versteht sich von selbst. Genau betrachtet, ist die Welt voller Rätsel, kleiner wie großer. Eines der wirklich großen Rätsel hat sich der in Freiburg lehrende Historiker Ulrich Herbert in seinem neuen und monumentalen Werk "Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert" vorgenommen. Leitmotivisch zieht sich eine sehr naheliegende, aber merkwürdigerweise nur selten gestellte Frage durch das Buch. Die Frage danach, wie die zwei Deutschlands des 20. Jahrhunderts zusammenpassen: das der Kriege und Katastrophen und das der Freiheit und politischen Stabilität. Das erste scheint mit dem zweiten nichts zu tun zu haben.

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14/05/2014

Am 10. Mai 1934 wurde die "Deutsche Freiheitsbibliothek" in Paris eröffnet

Verbotene Bücher am Boulevard Arago

Artikel von Dirk Fuhrig

Genau ein Jahr nach den Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten gründeten mehrere aus Deutschland geflohene Schriftsteller mit der Unterstützung französischer und britischer Intellektueller in Paris die "Deutsche Freiheitsbibliothek". Dort wurden die im Reichsgebiet verbotenen Schriften zugänglich gemacht. Am 10. Mai 1934 wurde sie eröffnet.

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Bücherskulptur am Berliner Bebelplatz: Ein Jahr nachdem die Nazis hier Bücher verbrannten, wurde in Paris die "Deutsche Freiheitsbibliothek" eröffnet. (picture alliance/dpa/Hans Wiedel)

 

"Ich übergebe dem Feuer die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser, Erich Kästner."

1933 wurden auf dem Berliner Opernplatz und überall in Deutschland Bücher verbrannt, die den Nationalsozialisten "undeutsch" erschienen. Als Reaktion auf die Schändung der Werke von Hunderten der bedeutendsten Autoren richteten führende europäische Intellektuelle am 10. Mai 1934 im französischen Exil einen Ort ein, der der verfemten Literatur eine Heimat geben sollte.

"In Paris wurde am ersten Jahrestag der Bücherverbrennung die sogenannte Deutsche Freiheitsbibliothek– bibliothèque des livres brûlés – gegründet."

Der Journalist und Literaturwissenschaftler Alfred Kantorowicz, war einer der Haupt-Initiatoren dieser "Bibliothek der verbrannten Bücher".

"Bei der Eröffnung der Deutschen Freiheitsbibliothek sprachen Alfred Kerr und Egon Erwin Kisch in deutscher, die französischen Schriftsteller Edmond Fleck und Lenormand in ihrer Muttersprache."

Heinrich Mann, Kurt Tucholsky und Bertolt Brecht waren ebenso im Exil in Frankreich wie Anna Seghers, Lion Feuchtwanger oder Walter Benjamin.

"Von 1933 bis zum Ausbruch des Krieges war die unbestrittene Hauptstadt der geistigen Emigration Paris."

Der überzeugte Kommunist Alfred Kantorowicz - Ende der 20er-Jahre Frankreich-Korrespondent der Vossischen Zeitung - hatte Deutschland schon kurz nach Hitlers Machtübernahme verlassen müssen und lebte bereits wieder in Paris, als die Scheiterhaufen für die Literatur errichtet wurden:

"Ich übergebe dem Feuer die Schriften des Erich Maria Remarque. Verschlinge Flamme auch die Schriften der Tucholsky und Ossietzky."

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13/05/2014

Indochine : l’histoire méconnue de ces Allemands morts pour la France

ennemi.jpgA la fin de la Seconde Guerre mondiale, des milliers de soldats allemands faits prisonniers en France ont été recrutés dans la Légion étrangère. Sur 70 000 légionnaires engagés dans le conflit en Indochine, près de la moitié sont des Allemands et parmi eux de nombreux Waffen-SS. Une histoire méconnue sur laquelle s’est penché Pierre Thoumelin. Il publie "L’ennemi utile" ...

C’est une enquête étonnante qu’a mené Pierre Thoumelin. Elève officier de Gendarmerie, il prépare en parallèle un doctorat d’histoire à l’université de Caen. Et comme sujet de thèse il a choisi de s’intéresser à un épisode méconnu des deux côtés du Rhin, et que la France a longtemps essayé de dissimuler, la présence en grand nombre de soldats allemands dans les rangs de la Légion lors du conflit en Indochine.

 

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